| Resolution der Gewerkschaft Hotel-, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst zum Vorhaben über die Abschaffung des Hausbesorgergesetzes Von der Bundesregierung ist geplant, das Hausbesorgergesetz (Bundesgesetz vom 1. Juli 1970) abzuschaffen, um Wohnen billiger zu machen. In Österreich sind ca. 32.000 Hausbesorger beschäftigt. Deren Dienstverhältnisse sind durch das Hausbesorgergesetz arbeits- und sozialrechtlich abgesichert. Über 80 % der Hausbesorgerinnen sind Frauen, 50 % davon Alleinerzieher oder Familienallei-nerhalterinnen. 90 % der Hausbesorger verdienen weniger als 16.000,-- öS brutto. Die Abschaffung des Gesetzes bedeutet für diese Berufsgruppe, dass Tür und Tor für atypi-sche Beschäftigungsverhältnisse ohne soziale Absicherung geöffnet werden. Mit Nachdruck verlangen wir, dass die Wohnungswirtschaft, Politik und Mietervertre-tung umgehend mit uns Gespräche aufnimmt, um gemeinsame Lösungen zu finden, damit diese 32.000 Dienstnehmer nicht in das soziale A U S schlittern. Die Unterschriftenlisten bis Mittwoch, 29.März 2000 an die Gewerkschaft HGPD schicken oder faxen, Wienerstrasse 2, Fax-Nr. 668852-22 |