| Leserbrief zu Bürgergeld und Arbeitsdienst für Arbeitslose Arbeit im gemeinnützigen Bereich als Integrationschance! Die Politik soll nicht die Arbeitsmarktpolitik jedes Jahr neu erfinden und mit populistischen Aussagen zum Thema "Arbeitsdienst" der Integration von benachteiligten Menschen in den Arbeitsmarkt schaden. Ob nun Arbeit im gemeinnützigen Bereich für Menschen mit Behinderungen, SozialhilfeempfängerInnen oder benachteiligte Arbeitslose geschaffen werden soll, es geht immer um die Garantie folgender Rahmenbedingungen: "Soziale Aktivierung", dh Unterstützung bei persönlichen Problemen und bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt Sozial- und arbeitsrechtliche abgesicherte Dienstverhältnisse mit kollektivvertraglicher Entlohnung Freiwilligkeit, da Dienstverträge nur im beidseitigen Einvernehmen abgeschlossen werden können. Derartige Beschäftigungsverhältnisse gibt es in Oberösterreich bereits in ca 20 sozialökonomischen Betrieben des AMS, des Bundessozialamtes und des Landes, bzw über die frühere Aktion 8000 (nun GEB). Eine Ausweitung ist jederzeit möglich, wenn die nötigen finanziellen Mittel im Budget bereitsgestellt werden. Bei Aus- und Weiterbildungen für arbeitslose Menschen in Kursen ist es üblich, daß diese nur ihr Arbeitslosengeld oder Schulungsbeihilfen (Stipendien oder Beitrag zur Deckung des Lebensunterhaltes) erhalten. Mag. Heinz Zauner Plattform OÖ Sozialprojekte |