Zwei "interessante" Kommentare zur österreichischen Situation,

gefunden im rechtsextremen Thulenetz am 22.2.2000 21:50


Europa zittert

Angst vor Haider

EU und BRd zeigen deutliche Anzeichen von Hysterie. Zuerst
stellten Otto Schily (BRd-Innenminister) und der Michel
Friedmann (CDU-Mitglied, Jude, antideutscher Rethoriker) der
Talkshow-Gastgeberin Sabine Christiansen ein Ultimatum: Sollte
der österreichische Politiker Jörg Haider in der Talkshow
mitdiskutieren dürfen, würden die beiden BRd-Demokraten den
Schwanz einziehen und sich der verbalen Auseinanderstzung
verweigern. Reaktion der ARD: Haider wurde wieder ausgeladen.
So durften sich also Friedman, Schily, Cohn-Bendit, Westerwelle
etc. am 30.01.2000 um 21:45 im ARD in schöner Einigkeit die
Bälle zuspielen.

Am Tag darauf ließ die EU verlauten, sollte Jörg Haider und die
FPÖ in Österreich an der Regierung beteiligt werden, müßte
Österreich mit weitgehender politischer Isolierung in der EU
rechnen. Österreichische Kandidaten, die sich um internationale
Positionen bewerben, würden nicht unterstützt, hieß es. Kontakte
mit den österreichischen Botschaften würden nur noch auf
"technischer Ebene" abgewickelt. Diplomaten sprachen in Brüssel
von einem einmaligen Vorgang in der Geschichte der EU.

Mal ganz abgesehen von "demokratischer Streitkultur" im ersten
Fall und "inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates" im
zweiten - warum die Panik? Immerhin lassen sich weder EU noch
BRd von Finanzskandalen, verseuchtem Rindfleisch und einem
EURO in freiem Fall aus der Ruhe bringen. Warum ausgerechnet
von Jörg Haider?

Tagespolitisch ist Haider keine Gefahr für den Status Quo
innerhalb der EU. Er ist ein Populist im schlechtesten Sinn. Zum
Stimmenfang drischt er einige patriotische Phrasen, um sich dann
eilfertig bei Juden, Zigeunern, Zwangsarbeitern, Asylanten oder
wem auch immer für die berechtigte Kritik zu entschuldigen.

Die Gefahr ist eine ganz andere und sie wurde von den etablierten
Parteien und ihren Hofberichterstattern der BRd-Presse selbst
verschuldet. Ständig wurde Haider (wie jeder Europäer beim
kleinsten Anzeichen nationaler Gesinnung) als Rechtsextremist,
Faschist, Ausländerfeind, NAZI bezeichnet. Und jetzt wird er
(bzw. seine Partei) Österreich mitregieren.

Es ist das Signal, vor dem die Internationalisten Angst haben.
Österreich zeigt, daß nationale Themen Wahlen gewinnen,
Regierungen stellen und sich gegen die Entmündigung von
Nationen zur Wehr setzen können.

"Widerstand ist zwecklos" - diesen Eindruck versucht die EU
jedem politischen Gegner zu vermitteln. Haider zeigt, daß dies
keineswegs so ist.

Kommentar THULE-Netz

Solidarität mit Österreich

Strategie und Taktik


Ein beträchtlicher Teil des deutschen Volkes wird Österreich mit
einer Mischung aus. Mitleid, Sympathie und Bewunderung
betrachten. Die Frage ist: Wie helfen wir unseren Nachbarn?

Die Sympathie-Kundgebungen für Österreich, die in anderen
Ländern stattfanden, blieben in Deutschland aus. Die
BRd-Lizenzmedien haben das bereitwillig als Anzeichen
mißgedeutet, daß die nationale Szene in Deutschland am Boden
läge. Tatsächlich haben sich die deutschen Nationalisten in diesem
Fall geschickt verhalten.

Schauen wir uns Österreichs Situation an. Die EU verhängt im
Zuge einer Vorverurteilung rechtswidrige politische Maßnahmen;
aufgehetzte Polit-Kriminelle randalieren in Wien; Israel aktiviert
seine Marionetten in aller Welt, fordert einen internationalen
Sport-Boykott und versucht obendrein, Haiders Privatbesitz zu
beschlagnahmen; die EU verweigert Österreichs FPÖ-Ministerin
Elisabeth Sickl Begrüßung und Gruppenfoto; Österreichs
demokratisch gewählte Regierung soll durch Tourismus-Boykott
wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden; diese Maßnahmen
werden von zahlreichen (schlechten) Verlierern der österreicher
Politlandschaft unterstützt.

Die Situation ist jedoch nicht hoffnungslos. Die EU kann nicht
mehr zurück, ohne das Gesicht zu verlieren und andere Völker zu
österreicher Verhältnissen aufzufordern. Andererseits können die
Internationalisten ihre Maßnahmen auch nicht nach Belieben
verschärfen, ohne den Kritikern der EU Munition zu liefern.

Alles hängt jetzt davon ab, ob Haider sich als Opfer darstellen
kann, was bisher ja auch - dank geschickter Öffentlichkeitsarbeit -
gut gelungen ist.

Das Letzte, was Österreich jetzt braucht, sind 10000 Skinheads,
die mit Pro-Haider-Parolen durchs Brandenburger Tor
marschieren. Die NPD wird sich also bei ihrer geplanten
Kundgebung am 12.03.2000 in Berlin vorsehen müssen, um nicht
mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Europa hat jetzt eine
historische Gelegenheit. Blinder Aktionismus kann alles zunichte
machen.

NS: Wer wirklich etwas für unsere Nachbarn tun will, könnte
schon mal damit anfangen, gezielt Produkte aus Österreich kaufen.
Wie wär's mit Ferien im Urlaubsland Österreich?

Kommentar THULE-Netz