Zwei "interessante" Kommentare zur österreichischen Situation,
gefunden im rechtsextremen Thulenetz am 22.2.2000 21:50
Solidarität mit Österreich
Strategie und Taktik
Ein beträchtlicher Teil des deutschen Volkes wird Österreich mit
einer Mischung aus. Mitleid, Sympathie und Bewunderung
betrachten. Die Frage ist: Wie helfen wir unseren Nachbarn?
Die Sympathie-Kundgebungen für Österreich, die in anderen
Ländern stattfanden, blieben in Deutschland aus. Die
BRd-Lizenzmedien haben das bereitwillig als Anzeichen
mißgedeutet, daß die nationale Szene in Deutschland am Boden
läge. Tatsächlich haben sich die deutschen Nationalisten in diesem
Fall geschickt verhalten.
Schauen wir uns Österreichs Situation an. Die EU verhängt im
Zuge einer Vorverurteilung rechtswidrige politische Maßnahmen;
aufgehetzte Polit-Kriminelle randalieren in Wien; Israel aktiviert
seine Marionetten in aller Welt, fordert einen internationalen
Sport-Boykott und versucht obendrein, Haiders Privatbesitz zu
beschlagnahmen; die EU verweigert Österreichs FPÖ-Ministerin
Elisabeth Sickl Begrüßung und Gruppenfoto; Österreichs
demokratisch gewählte Regierung soll durch Tourismus-Boykott
wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden; diese Maßnahmen
werden von zahlreichen (schlechten) Verlierern der österreicher
Politlandschaft unterstützt.
Die Situation ist jedoch nicht hoffnungslos. Die EU kann nicht
mehr zurück, ohne das Gesicht zu verlieren und andere Völker zu
österreicher Verhältnissen aufzufordern. Andererseits können die
Internationalisten ihre Maßnahmen auch nicht nach Belieben
verschärfen, ohne den Kritikern der EU Munition zu liefern.
Alles hängt jetzt davon ab, ob Haider sich als Opfer darstellen
kann, was bisher ja auch - dank geschickter Öffentlichkeitsarbeit -
gut gelungen ist.
Das Letzte, was Österreich jetzt braucht, sind 10000 Skinheads,
die mit Pro-Haider-Parolen durchs Brandenburger Tor
marschieren. Die NPD wird sich also bei ihrer geplanten
Kundgebung am 12.03.2000 in Berlin vorsehen müssen, um nicht
mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Europa hat jetzt eine
historische Gelegenheit. Blinder Aktionismus kann alles zunichte
machen.
NS: Wer wirklich etwas für unsere Nachbarn tun will, könnte
schon mal damit anfangen, gezielt Produkte aus Österreich kaufen.
Wie wär's mit Ferien im Urlaubsland Österreich?
Kommentar THULE-Netz